Analogwertverarbeitung

Digitale Variablen sind in der Automatisierung meist der erste Schritt: Sie kennen nur zwei eindeutige Zustände, ein oder aus, 0 oder 1. Damit lassen sich viele Abläufe einfach und zuverlässig abbilden. In der Praxis reichen diese binären Informationen jedoch oft nicht aus. Häufig ist nicht nur wichtig, dass ein Zustand vorliegt, sondern auch wie stark oder wie groß er ist.

Genau hier kommen analoge Variablen ins Spiel. Sie erfassen kontinuierliche Wertebereiche und ermöglichen damit die Beschreibung von Größen wie Temperatur, Druck, Füllstand oder Geschwindigkeit deutlich genauer. Die Analogwertverarbeitung erweitert also das bekannte digitale Prinzip um die Möglichkeit, reale Prozesse in ihrer Abstufung und Dynamik abzubilden. Sie ist damit ein zentraler Baustein, wenn Anlagen nicht nur schalten, sondern auch präzise messen, regeln und überwachen sollen.

Datentyp REAL